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Es sollte der dritte Saisonsieg werden, doch Handball-Landesligist HSC Landwehrhagen musste auch im Heimspiel gegen Großenlüder eine Niederlage hinnehmen. Diesmal mit 30:34 (15:15). Damit wartet die Mannschaft seit fünf Spieltagen auf einen doppelten Punkte-Erfolg.
Großenlüder zeigte, dass es nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollte. Die Gäste stellten eine 5:1-Deckung und bremsten somit Leitwolf Sven Hinz aus.
Der HSC fand über die gesamte Spieldauer nicht zusammen und konnte lediglich über Einzelaktionen Tore erzielen. Nach den ersten zehn Minuten stand es 8:4 für die Gäste. Auf die unkoordinierte Spielweise konnte sich Landwehrhagen nur schwer einstellen. In der zwanzigsten Spielminute (8:11) verwandelte Andreas Vellmete zwei wichtige Würfe und verkürzte auf 10:11.
In der 24. Minute wurde es hektisch und laut: Großenlüders Torhüter Ralph Frommann versuchte, außerhalb des Sechsmeterraums einen langen Pass des HSC abzufangen und kollidierte dabei mit einem Landwehrhäger. Die Unparteiischen entschieden, dass diese Aktion mit einer roten Karte für den Torhüter geahndet werden muss. Alle Proteste der Gäste nutzten nichts. Aus dem resultierenden Siebenmeter für den HSC, verwandelte Hinz im Nachwurf das Tor zum 12:12.
In die zweite Spielhälfte startete Landwehrhagen ohne Konzept und verlor leichtfertig Bälle im Angriff. In der Abwehr fanden die Gastgeber besonders gegen Außen Lukas Dimmerling kein Rezept. Er erzielte in der gesamten Begegnung 17 Tore und glänzte auf ganzer Linie. Großenlüder setzte sich bis zur 40. Minute auf 21:17 ab und ließ den Landwehrhägern keinerlei Chancen mehr gefährlich zu werden.
Trainer Hazim Prezic konnte seine Mannschaft aufgrund einer Knie-OP nicht unterstützen. Vertreter Sven Hinz meinte: „Wir haben weder in der Abwehr noch im Angriff zusammen gefunden. Die gegenseitige Unterstützung fehlte und zudem haben wir Standhandball gespielt.“
Bereits am Dienstagabend soll es im Nachholspiel gegen Wanfried (19.30 Uhr, Landwehrhagen) besser werden.
HSC-Tore: Adam 3, Brücker 2, Feckler 3, Hinz 7/3, Höpke 1, Schulz 3, Vellmete 4, Zimmermann 7.
Rote Karten: Frommann (Großenlüder/24.), Schulz (HSC/55.) (Bericht aus HNA vom 21.01.2010)
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