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Die Landesliga-Handballer des HSC Landwehrhagen spielten gegen den Hünfelder SV 24:24 (13:11). Die Prezic-Sieben zeigte über weite Strecken einen souveränen Handball, vergab jedoch leichtfertig ihren Vorsprung in der entscheidenden Phase.
Landwehrhagen stand von Anfang an gut in der Deckung und agierte auch in der Vorwärtsbewegung zielstrebig.Nach zehn Minuten stand es noch 4:4, doch danach besannen sich die Gäste schnell und übernahmen das Kommando. Über 8:7 ging es zum Zwei-Tore-Vorsprung zur Pause.
Ausgezeichnet verstand es der HSC, das schnelle Spiel der Hünfelder zu unterbinden, sodass die Führung nach 30 Minuten vollauf verdient war.
Die Landwehrhäger Außen Adam und Schulz kamen gut zum Zuge, genau so, wie es sich HSC-Trainer Hazim Prezic auf die Fahne geschrieben hatte. Außerdem glänzte Torhüter René Hüsken und konnte einige gefährliche Würfe parieren.
In der zweiten Spielhälfte baute Landwehrhagen seinen Vorsprung weiter aus. In der 42. Minute stand es 17:14 für den HSC, und bis zur 47. Minute zog er sogar auf 20:15 davon. In der Endphase baute Landwehrhagen jedoch ab und verwandelte seine Torchancen nicht mehr. Nun wurde es noch einmal spannend, denn Hünfeld konnte sich herankämpfen und glich beim 24:24 aus. In der letzten Spielminute hatte Landwehrhagen den Ball, jedoch wurde die Chance erneut nicht genutzt, sodass es letztlich bei einem Unentschieden blieb.
Alles in Allem war Trainer Prezic aber zufrieden. „Wir haben auf die verschiedenen Deckungsvarianten der Hünfelder immer eine Antwort gehabt. Bloß die letzte Cleverness zum Sieg hat gefehlt“, so der HSC Trainer, der am kommenden Samstag Großenlüder erwartet.
HSC-
Tore: Adam 3, Brücker 2, Feckler 3, Gottschalk 1, Hinz 8/3, Maier 1, Schulz 3, Zimmermann 3 (HNA v. 15.11.2010, zdd) |