Handball-Sport-Club Landwehrhagen

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34:34 Unentschieden in Ihringshausen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 22. März 2010 um 08:59 Uhr
In der ersten Halbzeit hui, in der zweiten Halbzeit pfui - so knapp lässt sich das überraschende 34:34 (21:14)Remis des Handball-Landesligazweiten HSC Landwehrhagen beim Schlusslicht TSV Ihringshausen zusammenfassen.

„Das könnte es für uns gewesen sein im Kampf um die Meisterschaft“, konnte HSC-Trainer Hazim Prezic seine Enttäuschung nicht verbergen, zumal Tabellenführer Eschwege bereits am Vortag das Spitzenspiel gegen Hofgeismar/Grebenstein klar mit 31:24 für sich entschieden hatte.

Damit haben die Eschweger vier Spieltage vor Saisonende drei Zähler Vorsprung auf den HSC und damit alle Trümpfe im Titelkampf in der eigenen Hand.

Begonnen hatte das Derby in Ihringshausen ganz nach Plan. Die Gäste zeigten vom Anpfiff weg eine engagierte Leistung, standen aggressiv in der Deckung und kamen mit ihrer ersten und zweiten Welle immer wieder zu Toren. Folge: Ein Sieben-Tore-Vorsprung zur Pause, der die zahlreichen Anhänger der Gastgeber schon früh verstummen ließ.

Nach dem Seitenwechsel aber stellten die Landwehrhäger im irrtümlichen Glauben, der Sieg sei ihnen bei diesem Zwischenstand nicht mehr zu nehmen, komplett das Handball spielen ein.

„Wir waren jetzt viel zu statisch, zu unbeweglich und vor allem zu wenig aggressiv“, bemängelte Hazim Prezic das Verhalten seiner Spieler. Während die nun im Angriff gleich reihenweise bester Einwurfmöglichkeiten vergaben und auch ansonsten die Fehlerquote in die Höhe schoss, kämpften sich die Gastgeber Tor um Tor an den Tabellenzweiten heran. Besonders in den Schlussminuten, als den HSCern vorne überhaupt nichts mehr gelingen wollte, drehte das Schlusslicht noch einmal auf und kam am Ende zu einem letztlich glücklichen Punktgewinn.

„Meine Mannschaft hat heute in der zweiten Halbzeit jede Leidenschaft vermissen lassen“, war Prezic unmittelbar nach dem Schlusspfiff fassungslos. „Das war einfach nicht das Team der vergangenen Wochen.“ Jetzt gilt es, sich für den Rest der Saison noch einmal zu sammeln und auf einen Eschweger Ausrutscher zu hoffen. Und wie schnell das gehen kann, das haben die Landwehrhäger ja nun schmerzlich am eigene Leib erfahren müssen.

Stationen: 6:8 (12.), 10:14 (21.), 15:23 (34.), 23:26 (42.), 28:32 (51.), 31:34 (55.).

HSC Landwehrhagen: Hüsken, Lester - Vellmete 1, Gottschalk, Hinz 4, Brücker 1, Spohr 1, Zimmermann 9/3, Heckmann 9/2, Schulz 3, Maier 3, Abe 2, Höpcke 1. (per)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. März 2010 um 09:01 Uhr
 
 
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